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Hans van de Gruiter (Arnemuiden, NL) beeindruckt mit dem 1., 19. und 66. national Pau in den Niederlanden

Die Ouvertüre zur internationalen Weitstreckensaison sah Hans van de Gruiter aus Arnemuiden als strahlenden Mittelpunkt und Sieger des ZLU-Fluges mit 3.124 Tauben. Innerhalb einer Stunde und bis zum 66. Preis national hatte er seine drei eingesetzten Tauben konstatiert. Ein Traum wurde für ihn Wahrheit.

Mit Leitfiguren wie Cees Suykerbuyk (Lepelstraat), Ko van Dommelen (St. Philipsland) und Jelle Outhuijse (Harlingen, mit fast 200 km größerer Entfernung!) im Wettbewerb kann mit Recht behauptet werden, dass die Marathon-Elite der Niederlande auf dem Eröffnungsflug von Pau der ZLU Gewehr bei Fuß steht. Den ersten Schuss ins Schwarze gab jedoch mit Glanz und Gloria Hans van de Gruiter ab. Der Metallarbeiter aus Arnemuiden mit einer nie nachlassenden Passion für Marathon-Flüge besitzt Stammtauben, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Ein berufstätiger Züchter also, der jeden Morgen um halb sechs aus den Federn springt, um seinen Tauben genügend Zeit widmen zu können und der Hilfe von seinem Vater bekommt. NL11-3006885 Karel wurde auf seinem ZLU-Debüt zum Blickfänger, als er um 19.43 Uhr auf einer Entfernung von beinahe 959 km konstatiert wurde. Mit der Auflasszeit um 6.45 Uhr erzielte er damit eine Geschwindigkeit von 1.231 m/min, was zugleich auch den 5. Platz international brachte.

Wie alle Jährigen von Hans van de Gruiter nahm auch Karel als Jähriger an den Flügen des niederländischen Programms teil, wobei er schon von La Souterraine und Argenton schöne Preise nach Hause brachte. 2013 kam er zunächst jede Woche mit. In der Woche vor dem Pau-Flug wurde er zum ersten Mal zu Hause behalten, um sich für den ZLU-Klassiker aufzuladen. Die gespeicherte Energie muss am 14. Juni zur Explosion gekommen sein, denn keine einzige niederländische Taube war ihm gewachsen. Der Vater von Karel führt das Blut von Jac de Ridder & Sohn und von der Schlaggemeinschaft Blokker. Die Mutter ist zu 100% Cas van de Graaff (Onkel von Hans), dessen Tauben sich wie ein roter Faden durch den Bestand von van de Gruiter ziehen. Hans hat zwei Abteile mit Witwern und eine kleine Mannschaft von Nesttäubinnen, die mit Zuchtvögeln gepaart sind. Jedes Jahr werden nur etwa 20 Jungtauben gezogen, die auf mehreren Flügen in der Nachsaison antrainiert werden. Hier sitzen also keine Masse sondern streng selektierte Tauben.

Der Sieg auf einem ZLU-Flug war für Hans van de Gruiter keine Premiere, denn schon 1991 hatte er Bordeaux gewonnen. Das ist vielleicht Schnee von gestern, aber die Vorherrschaft auf dem Pau-Flug 2013 zeigt, dass auf den Schlägen von Hans die Spitzenqualität nie verschwunden war. Von Vorherrschaft kann ohne Wenn und Aber gesprochen werden, wenn jemand mit 3 gesetzten Tauben den 1., 19. und 66. Preis gegen 3.124 Tauben für sich beansprucht. Alle 3 Tauben wurden innerhalb von 50 Minuten konstatiert. Der Gewinner des 19. national Pau (NL09-3900134) wurde 2012 zum ersten Mal auf ZLU-Flügen gespielt und gewann sofort 2 Mal einen Preis unter den ersten 100 national. Der älteste der drei eingesetzten Vögel (NL08-3800733), der den 66. national Pau 2013 gewann, hat auch schon mehrere Spitzenpreise in seiner Ehrenliste stehen. 

Comments

Proficiat: als dat geen kwaliteit is!

Proficiat...een voorbeeld voor de massahokken......

Dikke proficiat Hans , Pau is de meest eerlijke vlucht van alle Nationale vluchten!!! Daar strijden de kleine hokken met gelijke wapens. De Massa geeft hier minder invloed. Tot volgend jaar.

Wat een geweldige uitslag. Proficiat met deze prestatie.

Very Happy super tir groupé comme quoi il ne faut pas avoir "une grosse" colonie pour remporter la palme
toutes mes felicitations