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Meist gelesene Artikel von 2016: Rekorddurchschnitt, ein plötzlicher Tod und paradiesische Tribünenflüge

Nach guter alter Gewohnheit veröffentlicht PIPA kurz vor dem Jahreswechsel eine Übersicht der am meisten gelesenen Artikel (Auswertung aller Sprachen gemeinsam) des vergangenen Jahres. Seiten mit Flugergebnissen, Vereinsnachrichten und Ranglisten wurden nicht berücksichtigt.

5. Wieder ein Rekorddurchschnitt für Gaby Vandenabeele

Schon im vorigen Jahr belegte Gaby Vandenabeele in unserer Rangliste der meistgelesenen Artikel einen Platz unter den ersten 10 mit der Ankündigung, dass er zum ersten Mal im Laufe seiner Karriere online Tauben verkaufen würde. Der höchste Durchschnitt, der je für eine Jungtaubenversteigerung erzielt wurde, war das Ergebnis: 15.030 Euro pro Taube (10 Stück). Im Januar folgte ein neuer sensationeller Durchschnitt von 11.425 Euro pro Taube (24 Stück). Das Interesse für das Versteigerungsergebnis von Gabys Jungtaubenversteigerung im Juni 2016 war erneut gewaltig. Er erzielte einen Durchschnitt, von dem viele nur träumen können: 9.175 Euro pro Taube (20 Tauben). Drei Internetversteigerungen hat Gaby Vandenabeele mit PIPA inzwischen abgewickelt. Es waren die erst-, dritt- und viertteuerste Jungtaubenversteigerungen, die es bis heute gegeben hat. Wer macht  es ihm nach?

4. Beständige Problematik im Taubensport: Greifvögel

Jeder Taubenzüchter hat wohl auf dem eigenen Schlag mit Greifvögeln zu kämpfen und das ganz besonderrs, wenn er in der Nähe eines waldreichen Gebietes wohnt. Auch Züchter aus dem limburgischen Opglabbeek wurden im vergangenen März sehr schwer von Greifvögeln heimgesucht. Der Grund: Das Naturschutzzentrum Opglabbeek, das verletzte und geschwächte Greifvögel pflegt, um sie nach ihrer Genesung wieder in der Natur auszusetzen mit allen möglichen Folgen. Dass das Naturschutzzentrum darin keine Probleme erkennen konnte, sorgte bei den örtlichen Züchtern für böses Blut. Sie wappneten sich schließlich gegen die freigelassenen Greifvögel mit allerhand erfindungsreichen Abschreckmitteln.

3. Neuer Tribünenflug in Simbabwe ist ein Paradies für Taube und Züchter

In den letzten Jahren schießen die Tribünenflüge wie Pilze aus der Erde. Untereinander herrscht große Konkurrenz, wodurch ein einzigartiges Konzept nötig ist, um Erfolg zu haben. Das ist etwas, was die Organisatoren hinter dem nagelneuen Victoria Falls World Challenge Pigeon Race in Simbabwe sehr gut begriffen haben. Ein umfangreiches Team von Profis auf den Gebieten Tiermedizin, Taubensport und Wirtschaftskunde, eine sichere, paradiesische Umgebung ganz in der Nähe eines der schönsten Naturwunder der Welt sowie geographisch und klimatologisch ein idealer Ort, um Tauben zu halten. Aber vor allem eine gigantische Summe von Preisgeldern. Das sind viele Trümpfe. Weder Kosten noch Mühe wurden gescheut, sodass dieser Wettbewerb mit Recht als neue Perle im Kranz der Tribünenflüge bezeichnet werden darf.

 

2. Filip De Prol, viel zu früh nach einem tragischen Arbeitsunfall verstorben

Am 16. November wurde die belgische Taubenwelt durch den plötzlichen Tod des westflämischen Züchters Filip De Prol schwer erschüttert. Gerade einmal vier Tage nach seinem 53. Geburtstag ließ er bei einem Arbeitsunfall im Hafen von Zeebrugge sein Leben. Dass der Taubensport Züchter aufgrund ihres hohen Alters verliert, ist normal, aber niemand rechnet damit, dass jemand so früh verstirbt. Die Beileidsbekundungen liefen in großer Zahl ein, wovon wir hoffen, dass die Frau und der Sohn von Filip daraus ein wenig Trost schöpfen konnten.

1. Das größte Tauben-Event der Welt

Auch auf Platz eins steht ein Tribünenflug in Afrika, und zwar das South African Million Dollar Pigeon Race. In diesem Jahr fand die 20. Ausgabe statt, die beim Finale von den USA mit Endflugsieger Mike Ganus und einem vierten Platz und Deutschland mit fünf Tauben unter den ersten 10 dominiert wurde. Seit Jahr und Tag berichtet PIPA über den Endflug, und immer wieder ist der Bericht unter diesen ersten zehn zu finden, häufig sogar oben in der Liste. Das ist nicht verwunderlich, denn bis heute kann kein anderer Tribünenflug an die ausgesetzte Preissumme von einer Million Dollar tippen. Und das in Kombination mit einer auch hier paradiesischen Umgebung.