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Die meist gelesenen Artikel 2015: der verlorene Sohn, der allererste Onlineverkauf und Abschied von einer Legende (Teil 1)

Zum sechsten Mal hintereinander stellen wir am Ende des Jahres eine Übersicht der in dem Jahr am meisten gelesenen Artikel (einschließlich Übersetzungen) auf unserer Website auf. Heute können Sie sehen, welches die Nummern 10 bis einschließlich 6 sind, morgen folgen die 5 Spitzenreiter.

Anmerkung: Diese Liste der Topten enthält nur die meist gelesenen Nachrichten und Reportagen auf PIPA. Flug-, Versteigerungs-, Club- und Rankingseiten sowie Rankings sind ausgenommen.

10. 'Flying Home' wurde wahr: Sohn Kaasboer kehrt vier Jahre nach dem Verkauf auf den Schlag von Gaston Van de Wouwer zurück.

Ob Osten oder Westen, zu Hause ist es am besten. Das muss Den 146 (BE05-6176146) gedacht haben, als er Anfang Februar auf dem Schlag von Gaston Van de Wouwer in Berlaar einsprang, nachdem er vier Jahre auf einem anderen Schlag gesessen hatte. Gaston fing den Vogel ein, und dann ging ihm sofort ein Licht auf. Aus der Buchführung ging hervor, dass es sich tatsächlich um einen Sohn des weltberühmten Superzuchtvogels De Kaasboer handelte, der sage und schreibe vier Jahre vorher verkauft worden war. An wen? Das stand nicht darin. Und auch später konnte der rechtmäßige Eigentümer nicht ermittelt werden, sodass Den 146 jetzt in Berlaar seinen weiteren Lebensabend genießen darf.

9. Kataloge von Erik Limbourg gehen weg wie warme Semmeln

Gut fünf Jahre nach dem ersten Mal beschloss Erik Limbourg erneut einen neuen Anfang zu machen. Alle alten Vögel und Reisetauben sollten im Mai verkauft werden. Aufgrund der großen Zahl an Nationalsiegen, Spitzenplatzierungen und Ass-Tauben in den letzten fünf Jahren war das Interesse riesengroß. Eine der bedeutendsten Versteigerungen des Frühjahrs wurde darum in einem Katalog zusammengefasst, der wegging wie warme Semmeln. Die Versteigerung übertraf wirklich alle Erwartungen: 146 Tauben wechselten für durchschnittlich 5.706 Euro den Besitzer. Ein phänomenaler Durchschnitt mit einem Gesamtergebnis von 833.076 Euro!

8. Die Welt wird Zeuge von einem einmaligem Ereignis: Gaby Vandenabeele versteigert online

Das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Das muss der Steuerberater im Ruhestand Gaby Vandenabeele wie kein anderer kennen. Seine letzte öffentliche Versteigerung fand vor dreißig Jahren statt. Und was noch erstaunlicher ist: Erst in diesem Jahr verkaufte er zum ersten Mal über das Internet. Und das, während sein Stamm in der ganzen Taubenwelt als der erfolgreichste, den es je gab, beschrieben wird. Dreißig Jahr lang wurden in Dentergem nur am Haus Tauben verkauft. Der Artikel über seine allererste Onlineversteigerung wurde dann auch Tausende Male gelesen. Die weltweite Aufmerksamkeit hatte ihre Folgen bei den Geboten: Für nur zehn ungeflogene Jungtauben wurden insgesamt nicht weniger als 150.300 Euro hingeblättert. Ein Durchschnitt von 15.030 Euro pro Jungtaube, der höchste Durchschnittspreis bei einer Jungtaubenversteigerung! Ein Weltrekord!

7. Weitstreckenkoryphäe Etienne Devos segnet das Zeitliche

Der 25. Februar 2015 ist der Tag, der in die Geschichtsbücher einging als der Tag, an dem die Taubenwelt von einem der größten Champions von Belgien Abschied nahm. Etienne Devos wurde im Laufe seiner Karriere mehrmals nationaler Meister, davon drei Mal 1. Allgemeiner Meister. Neben mehreren Ass-Tauben-Titeln gewann er auch unzählige Nationalsiege. Seine Leistungen sind an allen Ecken und Enden der Welt bekannt, und obwohl Etienne den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit verlor, wird sein Erbe zweifellos noch Jahrzehnte in unserem Taubensport weiterleben.

6. Erste Hauptversammlung des KBDB 2015 löst ein Flut von Reaktionen aus

Am Mittwoch, dem 25. Februar hielt der KBDB seine erste Hauptversammlung des Jahres 2015 ab. Mit Programmpunkten wie die Regionalisierung, das Dopingdossier und die Einteilung der Zonen versprach es, ein lebhafter Nachmittag zu werden. Heiße Eisen, die für viel Stoff für Diskussionen sorgten, denn unter dem Bericht über die Versammlung wurden fast 150 Reaktionen eingestellt. Allerdings hatten die Abschaffung der 3%-Regel und die Änderung des Ringpreises zweifellos auch viel damit zu tun.

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