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Klaus-Werner Patschull aus Zweibrücken gewinnt den 1. National Pau - Deutschland

Ein absolutes Highlight in seiner 40-jährigen Züchterkarriere. Es war wie ein Geschenk, als die Täubin mit der Ringnummer DV06565-09-462 ihren Besitzer an diesem späten Freitagnachmittag am 17. Juni glücklich machte. Nach über 12 Stunden und 887 Km setzte sie sich als die erste deutsche Taube an die Spitze und konnte den Nationalsieg für sich verbuchen.

Von den 5 gesetzten Tauben war die "462" die Favouritin von Klaus-Werner. Während der Programmflüge kam sie immer nach Hause, jedoch nicht mit den ersten Tauben.  “Meine Strategie ist, dass diese Tauben, welche immer später nach Hause kommen, auf den Weitstreckenflügen gesetzt werden. Da Blutlinien von Weitstreckentauben in meinem Stamm vorhanden sind, bin ich mir absolut sicher das sie das schaffen können.” Die Tauben von Patschull haben Dies schon mehrere Male bewiesen, ob bei Rücken.-oder Kopfwind. Bei diesem "Pau-Flug" konstatierte Klaus-Werner zu folgenden Zeiten: 18:47 Uhr (1. National), 20:57 Uhr (39. National) und am Samstag um 11:00 Uhr waren alle seine 5 gesetzten Tauben zurückgekehrt (4 Weibchen und 1 Vogel).

Diese Siegerin flog letzte Saison eigentlich recht unspektakulär, wurde aber wegen ihre guten Abstammung behalten und Dies vollkommen zu Recht, wie man unschwer erkennen kann! Ihr Vater gewann den 11. National Zone, 22. National sowie den 58. International. So erkannte Klaus-Werner, dass die normalen Programmflüge für seine Täubin "zu schnell" waren und sah die Zukunft in der Weitstrecke. Ihr Vater ist ein Stichelbout (über K.-P. Bauer) x Verstraete (über Ernst Nebel). Ihre Mutter ist gezogen aus "Witslager" (Siegfried Deck) x Kipp/Stichelbout. Die "462" wurde bisher 4 Mal gesetzt (bis 400 km), danach erhielt sie eine Woche Pause, ehe sie sich aufmachte den Sieg ab Pau einzufahren.

Dieser Nationalsieg ab Pau ist mit Sicherheit der größte Erfolg der letzten Jahre für Klaus-Werner Patschull, jedoch ist Dies nicht das erste Mal das seine Tauben so erfolgreich waren. Jedes Jahr belegen seine Renner gute Platzierungen in der RV-Meisterschaft bzw. bei den Astauben und er erzielte auch schon vorher ein paar gute Ergebnisse auf den Nationalflügen. Klaus-Werner reist mit Vögel und Weibchen auf Witwerschaft, wobei die Partner immer zu Hause bleiben. "Barcelona ist eine Sache für sich - dort einmal zu glänzen wäre ein nächster Meilenstein in meiner Züchterkarriere", träumt Klaus-Werner. Und warum sollte ein Mann mit 56 Jahren nicht träumen dürfen? Mit einer Schatztruhe an Toptauben, können Träume schnell wahr werden. Un dann kann der Schritt von Pau nach Barcelona nicht allzuweit entfernt sein.  

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Regards, Frans