Der 26. Internationale TaubenMarkt in Kassel war mehr als eine Reise wert!

Am 24. und 25. Oktober fand der 26. Internationale Taubenmarkt in Kassel statt. Das Wetter war gut, sodass sich wohl so mancher Züchter noch kurz entschlossen auf den Weg gemacht hatte. Das spiegelte sich auch darin, dass sich lange vor Öffnung der Tore zu den Ausstellungshallen die Besucher an den Kassen und Eingängen drängten.

So hatte ich es in den letzten Jahren nicht erlebt. Die genauen Besucherzahlen sind noch nicht bekannt, aber es ist gut möglich, dass die Zahl der Besucher gegenüber dem letzten Jahr noch gestiegen ist.

Als Uwe Kreutzfeld die Messe schließlich um 11 Uhr traditionell an der Spitze des Spielmannszuges und in Begleitung der Vertreter der verschiedenen Länder mit ihren Nationalfahnen mit dem Umzug durch die Messehallen eröffnen konnte, drängten sich die Besucher schon so, dass kaum ein Durchkommen war.

Die Zahl der Taubenverkäufer ist ungefähr gleich geblieben, es waren etwa 120 bis 130, aber ich hatte den Eindruck, dass die Qualität der angebotenen Tauben sehr viel größer geworden ist, als in den vergangenen Jahren. Viele Taubenverkäufer hatten schon am Samstag einen großen Teil ihrer Angebote verkauft. Die Käufer kamen übrigens von weit her, aus Belgien, aus den Niederlanden, aus Frankreich, aus Italien, aus Österreich, aus Polen, aus Tschechien, selbst aus England waren sie mit Bussen gekommen. Kassel hat den richtigen Termin für einen Taubenkauf, denn über kurz oder lang beginnt die Winterzucht, und wer sich verstärken will,  kann hier in Kassel vielleicht noch ein Schnäppchen machen. Die Preise lagen zwischen 50 und 1.250 Euro, und auch die Qualität ließ meistens nichts zu wünschen übrig. So fanden selbst die Tauben für 1.250 Euro ihre Käufer.

Nicht nur die Taubenverkäufer erlebten am Samstag einen enormen Andrang, auch die Industrieaussteller hatten viel zu tun. Und von denen waren so ziemlich alle bekannten Marken vertreten, nur der deutsche Verband glänzte mal wieder durch Abwesenheit. Doch das nur nebenbei.  Man konnte nur staunen, in welchen Mengen die Leute Produkte zu ihren Autos schleppten, bzw. mit einer Sackkarre, die sie vom Verkäufer verliehen kamen - ein Service, der sich ganz bestimmt lohnte - dorthin schoben. Ja, die Besucher waren schon interessiert an dem, was die Industrieaussteller zu bieten hatten. So gab es dann auch fast nur zufriedene Gesichter bei den Händlern. Manch einer wird seinen Jahresbedarf an Produkten hier in Kassel gedeckt haben.

Versteigerungen fanden auf der Messe auch statt. Am Samstag gab es ein Angebot mit deutschen und belgischen Tauben, die nur in einer Saalversteigerung angeboten wurden. Die Versteigerungshalle war wirklich bis auf den letzten Platz besetzt. Der Versteigerer Thomas Kirchmann machte seine Sache erstklassig, und es wurden gute Preise erzielt.  

Kurz und gut, es war eine Taubenmesse, wie man sich wünscht. Man traf alte Freunde und Bekannte wieder, und es konnte wieder viel gefachsimpelt werden. Es war ohne Wenn und Aber eine sehr schöne Messe, an die sich viele Besucher noch lange erinnern werden. Mehr Bilder vom 26. Internationalen TaubenMarkt finden Sie unten.

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