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Meist gelesene Artikel von 2015: noch ein Abschied von einer Legende und die Prozession von Echternach (Teil 2)

Gestern konnten Sie die Nummern zehn bis einschließlich sechs lesen. Heute folgte der zweite Teil mit den fünf meist gelesenen Artikeln auf PIPA.

Betrachten Sie hier noch einmal Teil 1 der meist gelesenen Artikel von 2015.

5. Auch Weitstreckencrack Georges Carteus wurde in die Ewigkeit abberufen

Genau wie Etienne Devos Anfang diesen Jahres verlor auch Georges Carteus im November den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Mister Perpignan, wie er genannt wurde, züchtete einen Stamm von Tauben, die auf allen Entfernungen für Spitzenpreise gut waren. Er selbst sorgte vor allem auf der Weitstrecke und Großen Weitstrecke für Furore mit als Höhepunkten die Nationalsiege von Limoges und Perpignan. Die stehen für immer und ewig in den Annalen des Taubensports verzeichnet. Es besteht auch kein Zweifel daran, dass die Nachkommen der Carteus-Tauben auch in Zukunft von sich reden machen werden.

4. Zehnte Ausgabe des Derby Arona lockte wieder viel Volk an

Im März fand der Endflug der zehnten Ausgabe des Derby Arona statt. Genau wie in den vergangenen Jahren hatten die Organisatoren auch wieder PIPA eingeladen. Das Interesse war groß, denn der spätere Berichte darüber wurde unzählige Male angeklickt. Die Jubiläumsveranstaltung wird unvergessen bleiben. Nicht nur, dass 2015 quasi alle Finalisten am Endspurt teilnahmen, mit dem Team Leyen-Paloma België gab es darüber hinaus auch einen belgischen Sieger.

3. Die Züchter warten voller Ungeduld auf Erklärungen des KBDB nach dem verkrachten Flug von Châteauroux

Der 8. August 2015 wurde ein rabenschwarzer Tag für den belgischen Taubensport. Nach einem Auflasss unter einer total geschlossenen Wolkendecke kreisten die Tauben minutenlang über dem Auflassplatz. Ein Vorzeichen für einen schlechten Flugverlauf, das sich am Ende des Tages bewahrheitete: grob geschätzt erreichten fünfzehn Prozent der Tauben an diesem Abend ihren heimatlichen Schlag. Es dauerte noch bis 21 Uhr am nächsten Tag, Sonntag, dem 9. August, bis der Flug national geschlossen werden konnte.

Die Züchter waren wütend und verlangten Erklärungen vom Veranstalter des Fluges, dem KBDB. Die kam auch einige Tage später über eine Pressemitteilung, die zweifellos fast jeder belgische Züchter gelesen hat. Die Folge? Der Plan einer Auflasskommission kam auf den Tisch, allerdings fühlte sich keins der Mitglieder des Nationalen Sportcomité oder jemand  während der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung berufen, diese große Verantwortung zu übernehmen. Dadurch sind jetzt drei Personen für die Auflässe von Nationalflügen, die der KBDB organisiert, verantwortlich: der Vorsitzende des Nationalen Sportcomité Dirk Schreel sowie ein flämischer und ein wallonischer Delegierter.

2. Darstellung des Katastrophenfluges auf der Karte

Die Frage, die jedem Züchter auf der Zunge brennt, nachdem Tausende von Tauben nicht nach Hause gekommen sind, lautet: Wo sind sie abgeblieben? Die Antwort auf diese Frage haben wir auf einer Karte dargestelltet. Züchter, deren verlorene Tauben irgendwo zugeflogen waren, teilten uns mit, wo die Tauben schließlich zugeflogen waren. Es war keine Überraschung, dass die meisten in Frankreich und Belgien aufgegriffen wurden, aber es fiel auch auf, dass einige nach Osten, Westen und Süden geflogen waren. In der Schweiz, in der Mitte von Deutschland aber auch in Irland und sogar in Ungarn saßen belgische Châteauroux-Flieger! 

1. Der nationale Châteauroux-Flug stürzt Belgien in tiefe Trauer

Es dürfte jedem klar geworden sein: Der katastrophale Flug von Châteauroux beherrschte die Medien und hallte noch lange nach. Nicht nur über die Auflasskommission ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, der Flugverlauf belastete auch die Saison von sehr vielen Züchtern. Viele beendeten die Saison notgedrungen mehrere Wochen früher als geplant und überlegen, den Taubenkittel endgültig an den Nagel zu hängen. Kein Wunder, dass auf den Artikel, der nach dem verkrachten Flug auf PIPA erschien und in dem das Wetterbild analysiert wurde, mehr als 160 Reaktionen kamen. Besonders wegen dieses Fluges hat man im Jahr 2015 viel gelernt, aber man möchte es auch schnell vergessen. Vorerst hoffen wir, dass im kommenden Jahr ein anderes, positiveres Thema im Mittelpunkt unserer Jahresübersicht stehen wird.