Krüger-Linie punktet erneut

Hardy Krüger und seine Tauben machten sich ihren Namen wieder alle Ehre. Erneut war es seine Blutlinie, die ihr Können beim South African Million Dollar Pigeon Race 2019 zeigte. Wie bereits in einem vorherigen Artikel über ihn beschrieben, stehen seine Tauben für Schnelligkeit, Konstanz und absolute Härte.

Dies lässt sich nach diesem One Loft Race und den daraus resultierenden Ergebnissen erneut zeigen. Dass seine Tauben hervorragend mit anderen Linien in der Verpaarung harmonieren und ihr Können an die nächsten Generationen vererben, steht hier außer Frage.

Mit 5505 Tauben aus insgesamt 38 Nationen startete das „SAMDPR“ in die Wettkampf-Saison 2019. Bei dieser Anzahl an Konkurrenten konnten zum Schluss nur die Besten unter Beweis stellen, welch Stärke in ihren Flügeln und Köpfen steckt.

Zu den Besten gehörten auch in diesem Jahr wieder einmal die Nachzuchten der Krüger Tauben.

Die Flugbedingungen beim Endflug gestalteten sich wiederholt schwierig. Bei 521 km, 2531 Tauben und 27 Grad, schaffte es nicht einmal ein Fünftel der gesetzten Tauben am Finaltag ins Ziel. Dass dies kein einfacher Flug war, muss nicht groß erklärt werden.                        
Umso beeindruckender sind die Ergebnisse, welche Hardy Krüger selbst und andere Züchter mit seiner Blutlinie erreichten.

Unter den ersten 50 Ankömmlingen im Finale waren es alleine sechs Nachzuchten aus seinen Tauben, die sich einen frühen Platz sichern konnten. Auch bei den „Grand Averages“ kann man oft den Namen Hardy Krüger in den Abstammungen der Gewinner lesen. Vier weitere Nachzuchten errangen einen Platz unter den ersten 20.    

Miss Kriss, BG-18-30440, ist väterlicherseits eine Nachzucht des „Nikolay“, welcher wiederum ein Sohn des „Black Pearl“ ist. „Black Pearl“ wurde Olympiavogel in Polen und zählt zu einer der bekannten Zuchtvögeln auf dem Schlag von Hardy Krüger. Miss Kriss behauptete sich beim Endlug und errang den sechsten Konkurs mit einem Preisgeld von 20 000 Dollar.

Den Stammbaum von Miss Kriss können Sie hier ansehen.

Das Blut der „Blue Power“, Tochter des berühmten „Black Power“, zeigte schon einige Male beim Rennen in Südafrika, dass diese Linie eindeutig zu den Sieger-Tauben gehört. So entpuppte sich auch ein Enkelkind der „Blue Power“ mit dem Namen „The best of South Africa“ und der Ringnummer 0507-18-501 zu einem echten Jackpot. Der 29. Konkurs ging an diesen Luftathlet.

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Als weiterer Sieger zeigte sich die Taube mit dem Namen „Pilar“ und der Ringnummer 05418-18-42. Diese Taube ist ein Enkelkind der „00362-10-583“, welche wiederum Mutter des „Sahnebrots“ ist. „Sahnebrot“ ist Gewinner des 57. Konkurses auf dem Endflug des SAMDPR 2012. In „Pilar“ steckt wiederholt das Blut des „Tiger Woods“ und des „Black Powers“. Mit dem 35. Konkurs gehört diese Taube zu eine der Schnellsten auf dem Endflug. Auch bei den „Grand Averages“ konnte „Pilar“ mit dem 13. Platz auf sich aufmerksam machen.

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Nicht zu vergessen ist „Bluebell“ mit der Ringnummer 17756-18-CH. Bluebell erkämpfte sich im schwierigen Finale den 18. Konkurs und zeigte, dass auch eine weitere Krüger Nachzucht die benötigte Stärke in Flügel und Kopf besitzt. Vater ist „Blue Shark“ von Hardy Krüger, welcher aus „Seabiscuit“ x „Bella Luci“ stammt. „Seabiscuit“ flog unter anderem den 1., 2., 2., 3., 6., 9. und 10. Konkurs. „Bella Luci“ ist eine in Inzucht auf „Black Power“ gezogene Täubin. Sie ist Nichte zur „Dressage Diva“, welche wiederum mit dem ersten Platz gegen 3908 Tauben ein Auto in Südafrika gewann.

Den Stammbaum von Bluebell können Sie hier ansehen

Auch „G112“ mit der Ringnummer 0999-18-112 reihte sich in die Erfolgsgeschichte der Krüger Linie, als ein Enkelkind aus einer Tochter des Black Power, ein. Beim Finale des South African Million Dollar Pigeon Race 2019 belegt „G112“ den 48. Platz.

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Ein weiteres Talent aus Sohn des Black Pearls bestätigte wieder einmal, dass die Charaktereigenschaften Schnelligkeit, Konstanz und Härte für Hardys Tauben sprechen und, dass davon auch in der Vererbung nichts verloren geht. Die Nummer „AU18-Genesis  483“ trägt den Namen Rony Z und darf sich 93. Konkurs Gewinner des Finales in 2019 und Erringer des 20 Platzes der „Grand Averages“ nennen.

Den Stammbaum von Rony Z können Sie hier ansehen

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte „Gusion“ mit der Nummer „06967-18-2055“. Die Täubin wurde aus zwei originalen Krüger Tauben von einem befreundeten Züchter gezogen, der zu 100 % auf die Tauben von Hardy vertraut und die Zuverlässigkeit dieser Tiere sehr schätzt. „Gusion“ kommt aus einem Sohn des „Andretti“ x „Panther Lady“. „Panther Lady“ ist eine Enkelin des „Tiger Woods“, welcher mit 14/14 Preisen bester Vogel der Reisevereinigung wurde und eine Enkelin zum berühmten „Black Power“. „Black Power“ flog den 1. Konkurs ab Ruffec bei 740km und 13 Minuten Vorsprung. In „Andretti“ ist ebenfalls die Blutlinie des „Tiger Woods“ vorhanden. Nicht wunderlich, dass „Gusion“ sich beim Finalflug und Kopfwind durchsetzen konnte und den neunten Platz ohne Probleme errang. Sie belegte außerdem den 19. Platz bei den „Grand Averages“.

Den Stammbaum von Gusion können Sie hier ansehen.

Mit „Sellaomi“ und „Lady Legend“ schickte Hardy Krüger selbst zwei Kracher ins Rennen. „Lady Legend“, wurde aus „Blue Swan“ x „Miss Romeo“ gezüchtet. Somit ist wieder die Linie des „Black Power“ in ihr vorhanden. Sie erwies sich auf dem Endflug als echtes Energiebündel und sicherte sich den 68. Konkurs.

Betrachten Sie hier den Stammbaum von Sellaomi
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„Sellaomi“ zeigte über das gesamte Rennen eine konstante Leistung und belegte unter anderem bei den Trainingsflügen den

1. Platz gegen 2521 Tauben,
2. Platz gegen 3596 Tauben,
3. Platz gegen 2494 Tauben,
25. Platz gegen 2520 Tauben.

Auch bei den „Grand Averages“ entpuppte sich die Leistungstäubin als echte Granate und belegte den 18. Platz. Insgesamt wurden 9000 Dollar in Nominations gewonnen. Beim Endflug zeigte „Sellaomi“ mit der Ringnummer „07274-18-404“ nochmal ihr ganzes Können. Sie sicherte sich den 113. Platz. Die Täubin stammt väterlicherseits aus dem „Street Birdy 929“. Ihre Mutter ist „Dark Angel“, welche Tochter des bereits erwähnten „Black Power“ ist.

Nicht nur Hardy selbst, auch Züchter, die aus seinen Tauben Nachzuchten nach Südafrika schickten, erlebten wiederholt einen Triumph. Es zeigt erneut, was für einen Siegeswillen diese Tauben haben.