Hart, härter, Hardy Krüger - das schwarze Gold aus Rommerskirchen (DE) beweist sich erneut

Der deutsche Brieftaubensport ist stolz einen Züchter wie Hardy Krüger zu haben. Er ist einer der deutschen Aushängeschilder für einen erfolgreichen Spieler und vor allem für einen besonders starken Züchter.

Brieftauben-Freunde müssen nicht lange überlegen und sind sich schnell einig, wenn man sie nach Hardy fragt. Weltweit wird sein außergewöhnliches Gespür für Tauben mit dem besonderen Etwas geschätzt. Es ist schwer, an Hardys Wissen heranzukommen. Doch es wird einem schnell bewusst, welch harte Arbeit und vor allem Fleiß in seinem Schlag steckt. Dies macht Krügers Zuchtschlag so hochklassig und einzigartig. Er selber ist stetig und ständig auf Verbesserungen aus. Die Zucht hatte schon immer höhere Priorität als sein Reiseschlag. Auch die Top-Schläge verlassen sich gerne auf Hardys Gespür und Können in seiner Zucht, denn in vielen Schlägen über den Kontinent hinaus ist ebenfalls das Krüger-Blut vorhanden. Überzeugt ist auch das PIPA Elite Center von seinen Tauben. Wer es kennt, weiß, dass hier nur aus den besten Tauben weltweit gezüchtet wird und nur Tauben ihr Können unter Beweis stellen dürfen, denen zu 100 % vertraut wird. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch seine Tauben einen Platz im Zuchtschlag des PEC haben.

Nicht zu vergessen sind seine besonderen Ergebnisse auf den verschiedensten One Loft Races weltweit. So wurde im diesjährigen OLR „Europa Master“ der dritte und neunte Konkurs im Semifinale errungen. Auch auf dem Endflug gab es kein Halten für Krügers Nachzuchten. Selbst wurde der 25. Konkurs belegt. Doch auch der Erstplatzierte wusste, warum er die Taube mit 25 prozentigem Krüger Blut zum Rennen gab. Hier war es wieder „Black Power“, welcher den Züchter Alfons Klaas auf das Siegertreppchen brachte.

Aber auch in seiner Reisevereinigung zeigt das „schwarze Gold“ gerne, dass sie zu den besten Luftathleten im Brieftaubensport gehören wollen. So wurde beim Preisflug ab Vouziers (235 km) gegen 616 Tauben 33/43 Preise errungen. Außerdem wurde mit dem 4., 5., 7., 8., 10., 12., 13., 14., 15., 32., 40. Konkurs gestartet. Die Jährigen errangen auf dem gleichen Flug eine Preisausbeute von 22 Preisen bei 28 gesetzten Tauben. Hier wurde ebenfalls mit dem 4. Konkurs gestartet. Es folgten ein weiterer früher 6., 8., 9., 10. Und 11. Konkurs gegen 381 jährige Tauben.

Am 25.05.2019 am Troyes (360 km) wurde mit einer Flugleistung von 63,64 % ein weiterer guter Flug absolviert.  Gegen 559 gestartete Tauben wurde mit dem 11., 14., 15., 26., 27., 28., 30. und 39. Konkurs begonnen.

Bei 454 km ab Angerville zeigten Krügers Tauben erneut ihre Schnelligkeit. Insgesamt nahmen 470 Tauben an diesem Flug teil. Mit dem 5., 6., 9., 11., 13., 18., 20. und 21. Konkurs belegten die Athleten einige schnelle Plätze an der Spitze. Die Jährigen standen diesem ebenfalls nichts nach. Von 24 gesetzten Tauben errangen 15 einen Preis gegen 266 Teilnehmer. Gestartet wurde hier mit dem 3., 5., 6., 7., 8., 9., 16., 19. und 20. Konkurs.

Auch die Jungtauben zeigten ihr Können. Bei einem Flug ab Vervins (240 km) gelang 41 von 62 gesetzten Jungen gegen insgesamt 416 Konkurrenten ein Erfolg. Begonnen wurde hier mit dem 1., 2., 5., 6., 7., 9., 10., 15., 17., 26., 32. und 34. Konkurs. Eine Woche später zeigten die Youngsters erneut ihre Schnelligkeit. Mit einem weiteren 1., 5., 6., 9., 10., 11., 13., 19., 23., 24. und 25. Konkurs bei 44,26 % Flugleistung gegen 185 Jungtauben und 275 km wurde erneut der Siegeswille unter Beweis gestellt.

Hardy hat das Glück mit der Familie rund um den „Black Power“ einen nicht zu verachtenden Stammbaum auf seinem Schlag zu bilden. Seit Jahren kann er sich blind auf diese Familie verlassen. „Black Power“ selbst wurde 2002 4. AS Vogel auf den Bezirksflügen gegen 40 000 Tauben. Gegen 471 Tauben und unbeschreiblichen 13 Minuten Vorsprung bei einer Entfernung von 728 Kilometern errang der schwarze Vogel den ersten Konkurs für seinen Züchter. Sportfreund Krüger wusste, dass er mit diesem Vogel noch eine Menge Erfolg haben wird.  So reihte sich ein weiterer Nachkomme aus dem „Black Power“ in die Erfolgsgeschichte ein. „Black Soul“ mit der Ringnummer „07274-09-2100“ konnte auf den verschiedensten Flügen sein Können unter Beweis stellen und zeigte, dass man sich immer wieder auf diese Linie verlassen kann. Der heute zehnjährige Vogel platzierte sich des Öfteren unter den Top 100. Unter anderem errang er den ersten Konkurs gegen 2274 Tauben. Mit den jährigen Söhnen DV07274-18-420 und DV07274-18-421 folgte eine weitere Bestätigung für den hochklassigen Zuchtschlag. „420“ wurde dritt bester jähriger Vogel in der RV mit 10/11 Preisen. Auf den Flügen Troyes (365 km) und Bourges (540 km) errang der junge Sohn des „Black Soul“ den sechsten und 12. Konkurs. Auch sein Bruder mit der Ringnummer „421“ steht ihm nicht viel nach. Mit 7/11 Preisen und dem dritten Konkurs auf Auxerre (420 km), sowie den 10. Konkurs auf Vouziers (225 km), den elften Konkurs auf Troyes (360 km) und den 19. Konkurs auf Angerville (465 km) folgten zwei weitere Enkel des „Black Powers“ dem Siegeskurs der Familie.

Betrachten Sie hier den Stammbaum von DV07274-18-420.

Den Stammbaum von DV07274-18-421 können Sie hier ansehen.

Eine weitere Säule des Zuchtschlages bildet „Black Diamond“, welcher ebenfalls auf die Linie des „Black Power“ zurückzuführen ist.  Der schwarze Vogel aus 2014 ist ein Sohn des bekannten „Black Pearl“.  Dieser wiederum wurde 2011 erster Olympiavogel in Posen der Kategorie H. Außerdem errang er den ersten Platz des Europacups 2010 in Dortmund der Kategorie Mittelstrecke. Mit acht Minuten Vorsprung gewann „Black Diamond“ selbst einen Regionalflug von 368 Kilometern gegen 209 Züchtern und insgesamt 4046 Tauben. Seine Schnelligkeit stellte er 2015 des Öfteren unter Beweis. Mit acht Preisen und 701 AS Punkten, darunter verschiedenste erste Konkurse, lieferte er eine weitere Bestätigung für die hervorragende Vererbung der Linie des „Black Powers“. DV 07274-18-202 „Sohn Black Diamond “ zeigte jährig ebenfalls, was in ihm steckt. Folgende schnelle Preise lassen sich auf sein Erfolgskonto verbuchen:

3. Konkurs Angerville, 445 km
6. Konkurs Troyes, 365 km
11. Konkurs Vouziers, 230 km

Betrachten Sie hier den Stammbaum von Sohn Black Diamond.

Seine Nestschwester mit der Endnummer „201“ trägt den Namen „Coco Chanel“. Ihr Erfolgskonto lässt sich ebenfalls sehen:

1. Konkurs Sezanne, 335 km
4. Konkurs Chalons, 285 km
5. Konkurs Sezanne, 335 km (Regional)


Black Hardy

Ein weiterer Sohn des „Black Diamond“ trägt den Namen „Black Hardy“. Einen Zuchtvogel wie diesen zu haben, wünscht sich wohl jeder Züchter auf seinem Schlag. Lubomir Kubacek aus Tschechien hat das Glück diesen Vogel sein Eigen zu nennen. Kinder und Enkelkinder entpuppten sich als wahre Kronjuwelen. Kürzere oder weitere Distanzen, leichte oder harte Flüge – die Nachkommen des „Black Hardy“ sind nicht zu bremsen.

Nicht zu vergessen ist die Erwähnung von „Street Birdy“. Mit ihm landete Hardy Krüger einen wahren Glücksgriff. In „Street Birdy“ fließt ebenfalls das Blut des „Black Powers“. Seine Mutter nennt sich „Luisa“, welche ebenfalls die Mutter der bereits erwähnten jährigen Vögel „420“ und „421“ ist und für eine konstante Vererbung im Zuchtschlag sorgt. „Street Birdy“ ist Vater zur Außnahme-Taube „Sellaomi“. Sie gewann beim South African Million Dollar Pigeon Race 2018/2019 den 113. Platz im Finale gegen 2531 Tauben. Des Weiteren wurde sie 18. beste „Grand Average“ Taube des Rennens. Auf den verschiedensten Trainings- sowie Preisflügen zeigte Sellaomi stets ihren schnellen Flügel.

Ein weiterer Sohn des „Street-Birdy“ entpuppte sich ebenfalls als hochklassiger Luftathlet. Der junge Vogel mit der Endnummer „371“ aus 2019 flog auf der diesjährigen Jungtour den ersten Konkurs (275 km), sowie den 65. Konkurs (240 km) und den 74. Konkurs (130 km).

Schnelligkeit, Konstanz und absolute Härte – es braucht nicht mehr, um die Tauben von Hardy Krüger aus Rommerskirchen zu beschreiben!